Lichtkunst: Ruhrlights twilight zone

  • Xavier de Richemont: Mercaturm, Videoprojektion mit Klang, Salvatorkirche, Duisburg, 2010

  • Mader Stublic Wiermann: 4D House, Videoprojektion, Jüdisches Gemeindezentrum, Innenhafen Duisburg, 2010

  • Peter Kogler: Ohne Titel, Videoprojektion, Holzhafen, Innenhafen, Duisburg

  • Modulorbeat mit Jean-Michel (Klang) und Michael Kantrowitsch (Licht): Untitled, interaktive Licht- und Klangarchitektur, Johannes-Corpitius-Platz, Innenhafen, Duisburg

  • Modulorbeat mit Jean-Michel (Klang) und Michael Kantrowitsch (Licht): Untitled, interaktive Licht- und Klangarchitektur, Johannes-Corpitius-Platz, Innenhafen, Duisburg

Projekt

Lichtkunst entlang der Ruhr

Das in 2008 erfolgreich erstmals durchgeführte Lichtkunstfestival “Ruhrlights 2008“ bekam 2010 einen Nachfolger: Die “Ruhrlights: Twilight Zone“.

Beide Ruhrlights-Festivals waren ein Lichtkunst-Kooperationsprojekt zwischen den Kulturhauptstadtbüros der Städte Duisburg und Mülheim an der Ruhr.

Dieses Lichtkunst-Projekt verband programmatisch zum einen die beiden Kulturhauptstädte Vilnius 2009 und RUHR.2010 und gleichzeitig mehrere Städte entlang des Ruhrtals. Somit stellte es die ausgeweitete Variante der Ruhrlights 2008 da.

Die Städte Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Essen, Hattingen, Bochum, Witten, Wetter, Herdecke, Hagen und Dortmund präsentierten im September 2010 die unterschiedlichsten Formen von Lichtinszenierungen.

Die Künstler

Wie auch bei den Ruhrlights 2008 zeigten international renommierte Lichtkünstler/innen ihre Werke entlang der Ruhr und an ausgewählten Plätzen des Ruhrtals der Öffentlichkeit.

Unter anderem waren die folgenden Künstler mit von der Partie: Siegrun Appelt, Julen Birke, Yann Kersalé, Peter Kogler, Yves Netzhammer, Tatzu Nishi, Klaus Obermaier.

Zu sehen waren so spektakuläre Installationen wie eine „in Szene gesetzte“ Planetariumskuppel (Bochum), der illuminierte Turm der Salvatorkirche (Duisburg) oder auch das von innen heraus leuchtende und vor Kraft fast explodierende Wasserkraftwerk an der Ruhr (Mülheim an der Ruhr).

Die spannenden Installationen sowie das gute Wetter – bei solcher Art von Festivals immer mit ausschlaggebend für den Erfolg – sorgten dafür, dass beide Lichtkunst-Festivals einen regen Zuspruch fanden und prägenden Charakter für gleichartige Folgeprojekte besitzen.

Produktionsleitung Ruhrlights Twilight Zone

vierfahrt/4F wurde durch die Städte Duisburg und Mülheim mit der Produktionsleitung des Lichtkunst-Projekts beauftragt.

In Mülheim war es für uns das zweite Mal, nach der Premiere der Ruhrlights in 2008, dass wir die Ruhrlights dort realisieren durften.

Aufgrund der räumlichen Ausweitung, sowie der erweiterten Stückzahl der Installationen gegenüber 2008, stellte die Umsetzung des Lichtkunst-Projektes 2010 eine besondere Herausforderung dar. Unsere reichhaltigen Erfahrungen aus den letzten Jahren, besonders aus dem Bereich “Kunst im öffentlichen Raum“, halfen uns bei Fragen der technischen Umsetzung in so manch „kniffligen“ Fällen – und derer gab es viele!

 

Details

Client: Kulturhauptstadtbüros der Städte Duisburg und Mülheim an der Ruhr

Tags: ERLEBNIS, KULTUR, RAUM

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